KAREL Untersuchungsgebiet, Grafik: TUHH

Untersuchungsgebiet

Die Stadt Elmshorn im Landkreis Pinneberg ist mit über 50.000 Einwohnern die sechstgrößte Stadt Schleswig-Holsteins. Naturräumlich gesehen liegt sie an der Grenze zwischen der höhergelegenen Geest und der tiefliegenden Elbmarsch. Elmshorn wird von der Krückau durchflossen, welche die Entwicklung der Stadt maßgeblich geprägt hat und weiterhin prägt. Dieser Nebenfluss der Elbe entspringt im Landkreis Segeberg und fließt auf seinem insgesamt 37 km langen Weg hauptsächlich durch den Landkreis Pinneberg. Von etwa der Stadtmitte Elmshorns bis zur Mündung in die Pagensander Nebenelbe in Seestermühe unterliegt die Krückau dem Tideeinfluss der Nordsee. Zum Schutz vor Sturmfluten besteht ein Sperrwerk an der Krückaumündung in die Elbe. Die Krückau hat für die Niederschlagsentwässerung der Stadt Elmshorn und des Umlandes eine zentrale Bedeutung. Fast das gesamte Niederschlagswasser, das in Form von Regen oder Schnee auf das Flusseinzugsgebiet der Krückau trifft, wird oberirdisch über Gräben oder unterirdisch über die Kanalisation direkt in die Krückau eingeleitet.