Neuer Volkshochschulkurs „klimafit“ ab Februar 2019

Foto: J.Becker

Neuer Volkshochschulkurs „klimafit“ ab Februar 2019 in sieben Städten in Norddeutschland

Der Helmholtz Verbund für regionale Klimaänderung (REKLIM) und der WWF Deutschland haben ein Projekt  gestartet, um mit einem innovativen Kursformat Bürgerinnen und Bürger zu Multiplikatoren im kommunalen Klimaschutz auszubilden. Nach erfolgreicher Einführung geht der Kurs nun an insgesamt 16 Standorten im Norden, Osten und Südwesten Deutschlands in die zweite Runde. Der Fortbildungskurs „klimafit“ richtet sich an alle interessierte und engagierte Bürgerinnen und Bürger, die mithelfen möchten, ihre Städte und Gemeinden klimafreundlich auszurichten. Daneben spricht der Kurs auch bestimmte Berufsgruppen und Entscheidungsträger an. Sie haben eine besondere Verantwortung bei der klimafreundlichen Gestaltung ihrer Städte und Gemeinden. Um schwierige Entscheidung auch in Fragen der Klimaanpassung besser treffen zu können, bieten die neu entwickelten Kurse – bundesweit an 16 Standorten – viele Grundlagen. Anmeldungen sind über die jeweiligen Volkshochschulen möglich, im Norden z.B. in Bremen, Bremerhaven, Eckernförde, Emden, Greifswald, Hamburg und Rostock. An sechs Kursabenden zwischen Februar und April 2019 lernen die Teilnehmenden die Ursachen des Klimawandels sowie seine regionalen Auswirkungen kennen und werden darin geschult, in ihren Gemeinden eigene Maßnahmen zum Klimaschutz zu entwickeln.Mehr Informationen gibt es hier.

„Hochwasserschutz-Partnerschaft Este“ wird durch Unterschriften besiegelt

Hochwasserschutz-Partnerschaft Este wird durch Unterschriften besiegelt

Ein Blick auf die andere Seite der Elbe (die südliche) zeigt, dass auch dort das Thema Hochwasserschutz und Klimawandel zahlreiche kommunale Vertreter nicht ruhen lässt: Der „Hochwasserschutz-Partnerschaft“ der Kommunen an der Este, der Landkreise Stade und Harburg, der Freien und Hansestadt Hamburg sowie der für Deiche und Entwässerung zuständigen Verbände sollen künftig 24 Mitglieder angehören. Aus ihrer Sicht kann „nur über die gemeinsame Betrachtung des Flussgebietes den Hochwassergefahren und dem Sedimenteintrag im Lichte der Klimafolgenanpassung begegnet werden“, wie es in der Präambel der Vereinbarung heißt. Hier geht es zur kompletten Pressemeldung des Landkreises Harburg.

Neue Studie des Potsdam-Instituts für Klimaforschung (PIK): Hochwassergefahr wird auch in Deutschalnd weiter ansteigen

Foto: TUTECH (Archivaufnahme)

Neue Studie des Potsdam-Instituts für Klimaforschung (PIK): Hochwassergefahr wird auch in Deutschland weiter ansteigen

Veränderte Regenfälle als Folge der globalen Erwärmung werden das Risiko von Überschwemmungen an Flüssen vielerorts stark erhöhen. Schon heute gehören derartige Fluten zu den häufigsten und verheerendsten Naturkatastrophen. Wissenschaftler des PIK haben jetzt die bis in die 2040er Jahre nötige Erhöhung des Hochwasserschutzes in allen Teilen der Welt berechnet, bis hinunter zu einzelnen Regionen und Städten. Sie stellen fest, dass der Anpassungsbedarf in den USA, in Teilen Indiens und Afrikas, in Indonesien und in Mitteleuropa einschließlich Deutschland am größten ist. Ohne Gegenmaßnahmen wären viele Millionen Menschen von schweren Überschwemmungen bedroht. Quelle und mehr Informationen: PIK-Pressemitteilung.

Weiterer Hinweis auf einen NDR-Beitrag „Düstere Aussichten für Niedersachsen“ vom 11.01.2018.

Kommunale Überflutungsvorsorge – Planer im Dialog

Veranstaltungshinweis: Fachtagung Kommunale Überflutungsvorsorge – Planer im Dialog

26. Februar 2018 in Hamburg

Auf der Fachtagung werden die Ergebnisse des Projekts „Kommunale Überflutungsvorsorge – Planer im Dialog“ den beteiligten und allen weiteren interessierten Kommunen vorgestellt. Das Projekt wird vom Deutschen Institut für Urbanistik (Difu) gefördert mit Mitteln der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) von Februar 2016 bis März 2018 durchgeführt. Im Mittelpunkt des Vorhabens steht das Ziel, praxisbezogene Lösungen zu entwerfen und ausgewählten Kommunen konkrete Unterstützung bei der Einführung und Optimierung geeigneter Strukturen, Prozesse und Methoden einer koordinierten Überflutungsvorsorge zu geben.                                                     Mehr Informationen und Anmeldung.

Stürme, Hitze, Fluten – Wie können wir uns an den Klimawandel anpassen?

Foto: TUTECH

Stürme, Hitze, Fluten – Wie können wir uns an den Klimawandel anpassen?

Deutschlandfunk Kultur IM GESPRÄCH mit Daniela Jacob (Leiterin Climate Service Center Hamburg, GERICS) und Jörg Knieling (Professor für Stadtplanung und Regionalentwicklung an der HafenCity Universität Hamburg). Radio-Sendung über 85 min. vom 2.12.2017, zu hören als Podcast.

Eine Erderwärmung, die auch in Europa starke Auswirkungen hat, ist kaum mehr abzuwenden. Wie können Städte und Bürger sich auf den Klimawandel vorbereiten? Meteorologin Daniela Jacob und Städteplaner Jörg Knieling geben hierauf im Rahmen eines 85 Minuten-Beitrags Antworten. Überschwemmungen, Hitzewellen und verheerende Stürme: der Klimawandel bringt immer mehr Wetterextreme mit sich. Flankierend zum Klimaschutz müssen Städte und Regionen Maßnahmen ergreifen, um sich den Veränderungen anzupassen. Quelle u. link zum Podcast: Deutschlandfunk Kultur

Klimaveränderungen in Schleswig-Holstein: Wärmer, nasser und ein höherer Meeresspiegel

Klimaveränderungen in Schleswig-Holstein: Wärmer, nasser und ein höherer Meeresspiegel

Umweltminister Habeck und DWD-Vizepräsident Becker stellen Klimareport für Schleswig-Holstein vor. Der Klimawandel ist in Schleswig-Holstein bereits festzustellen und er wird sich künftig weiter auf das Land auswirken. Das geht aus dem Klimareport des Deutschen Wetterdienstes (DWD) und des Landesamtes für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (LLUR) hervor, den Umweltminister Robert Habeck und der Vizepräsident des Deutschen Wetterdienstes, Dr. Paul Becker, am 21. März in Kiel vorstellten. Mehr …

Veranstaltungshinweis: Kommunale Klimaanpassungsprojekte erfolgreich gestalten!

Kommunale Klimaanpassungsprojekte erfolgreich gestalten!

Präsentation guter Beispiele aus den Bereichen Wasser und Stadtentwicklung. 28. Februar 2017, 13.00 bis 16.30 Uhr, Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation, Alter Steinweg 4, 20459 Hamburg, Raum 826. Was können ein Leitfaden zur Starkregenvorsorge, Bausteine für die Anpassung im Einzugsgebiet der Este oder ein Aktionsplan Klimaanpassung in einem Mittelzentrum bewirken? Drei erfolgreich durchgeführte Projekte aus Norddeutschland werden vorgestellt. Zu mehr Informationen, Programm und Anmeldung geht es hier.

Veranstaltungshinweis zum Thema wassersensible Stadtentwicklung

Veranstaltungshinweis: Überflutungs- und Hitzevorsorge für eine wasser- und klimasensible Stadtentwicklung

23. März 2017 (10 bis 16.15 Uhr) in der HafenCity Universität Hamburg: Abschlussveranstaltung des Projekts KLIQ – „Klimafolgenanpassung innerstädtischer hochverdichteter Quartiere in Hamburg“. Das Fachgebiet Umweltgerechte Stadt- und Infrastrukturplanung der HCU hat in Kooperation mit der BUE Hamburg auf der konkreten Umsetzungsebene Empfehlungen und Strategien entwickelt, um Überflutungen und Hitzestress in hochverdichteten Stadtquartieren zu begegnen. Mehr Informationen zum Programm und zur Anmeldung hier.

Forum Starkregenereignisse im urbanen Raum – Vorsorge und Strategien

Starkregenereignisse im urbanen Raum – Vorsorge und Strategien

Diese kostenfreie Veranstaltung findet am 5. Dezember 2016 im Konferenzzentrum der Behörde für Umwelt und Energie, Neuenfelder Straße 19, 21109 Hamburg statt. Experten erläutern anhand von praktischen Beispielen, was bereits umgesetzt worden ist und welche Erfahrungen man für die Freiraumplanung und die Objektplanung übernehmen könnte. Für alle an der Planung beteiligten Akteure werden Ansätze sowohl für ökologisches Bauen als auch erfolgreiches Regenwassermanagement vorgestellt. Gesucht sind Konzepte für ökologisches Bauen (Klimafassaden, Gründächer, entsiegelte Verkehrsflächen, Siele usw.) und deren geschickte Einbindung in die gebaute Stadt. Hier gelangen Sie zu Programm und Anmeldung“.

Klimawandel-Konferenz Norddeutschland am 2. November in Hannover

Klimawandel-Konferenz Norddeutschland am 2. November in Hannover

Bereits zum vierten Mal trafen sich Politiker, Behördenvertreter, Forscher und viele weitere Betroffene zur Regionalkonferenz zur Zukunft der norddeutschen Regionen – Strategien und Maßnahmen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels in der Diskussion. Über 300 Gäste folgten der Einladung zur 4. Regionalkonferenz Klimafolgenanpassung der nord­deutschen Länder nach Hannover. Gastgeber in diesem Jahr war der niedersächsische Minister für Umwelt, Energie und Klimaschutz Stefan Wenzel: „Zunehmende Belastungen durch Extremwetter, Hochwasserereignisse, Starkregenniederschläge, längere Trocken­perioden und gesundheitliche Beeinträchtigungen sind bereits spürbare Folgen des Klimawandels – auch in Norddeutschland.“ Auch zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus BMUB geförderten Projekten zur Anpassung an den Klimawandel waren anwesend – sozusagen unsere „KAREL-Partnerprojekte“ aus dem gleichen DAS Förderprogramm. Für Interessenten lag unser KAREL-Flyer am Stand der Metropolregion Hamburg aus. Hier gelangen Sie zur Pressemeldung des Niedersächsischen Ministeriums für Umwelt, Energie und Klimaschutz: Pressemeldung.