KAREL-Projektabschluss am 20. März im Elmshorner Rathaus: starkes Interesse und intensive Diskussionen

Foto: Stadt Elmshorn

KAREL-Projektabschluss am 20. März im Elmshorner Rathaus: starkes Interesse und intensive Diskussionen

Fast drei Jahre lang wurde in Elmshorn und dem Umland geforscht, gemessen, modelliert und diskutiert. Thomas Beiersdorf von der Stadtentwässerung Elmshorn und Josef Oberhofer vom Institut für Wasserbau der Technischen Universität Hamburg (TUHH) stellten nun der interessierten Fachöffentlichkeit die Ergebnisse vor. Knapp 70 Zuhörerinnen und Zuhörer waren gekommen. Versprochen wurde zu Projektbeginn ein integriertes und räumlich übergreifendes Anpassungskonzept zum zukünftigen Umgang mit der Entwässerungsproblematik. Die Verantwortlichen haben ihr Versprechen gehalten und nun mit „Water, wo löpst du hen?“ ihren Aktionsplan „Regenentwässerung zwischen Geest und Marsch“ vorgelegt. Der KAREL-Verbund spricht konkrete Handlungsempfehlungen für eine Anpassung der Niederschlagsentwässerung im KAREL-Untersuchungsgebiet aus. Im Hinblick auf eine möglichst hohe Akzeptanz der vorgeschlagenen Maßnahmen wurden die Akteure vor Ort von Beginn an intensiv eingebunden. Dirk Moritz, Stadtrat der Stadt Elmshorn, betonte in seinen Einführungsworten, dass die Probleme zusammen angegangen werden und dass mit den Umlandgemeinden Win-win-Situationen geschaffen werden müssen, in der kein Gebiet benachteiligt wird. Dafür hat nun das vom Bundesumweltministerium geförderte Forschungsprojekt KAREL die Voraussetzungen (Werkzeuge, Maßnahmen) geschaffen. Nun können in Gesprächen und Verhandlungen zwischen den Sielverbänden und der Stadt Elmshorn alle Einzelheiten möglicher Umsetzungen besprochen werden. Die Ausgangslage ist gut, gegenseitiges Vertrauen und Wertschätzung sind vorhanden. Da die Ergebnisse ausführlich dargestellt, viel nachgefragt und eifrig und kontrovers diskutiert wurde, dauerte die Veranstaltung länger als drei Stunden – auch ein Beweis dafür, wie wichtig das Thema in Zeiten des Klimawandels ist!

Die Vortrags-Präsentationen und den Abschlussbericht „Water, wo löpst du hen?“ finden Sie als PDF-Dokumente hier in unserem Download-Bereich.

Hier geht es zum Zeitungsartikel der Elmshorner Nachrichten Dem Klimawandel die Stirn bieten.

Hier geht es zum Presseartikel Projekt Wasser-Bekämpfung einzigartig in Deutschland (Quelle: „Holsteiner am Wochenende“, 23. März 2019)

KAREL-Abschlussveranstaltung am 20. März 2019 im Rathaus der Stadt Elmshorn

Foto: Stadt Elmshorn

KAREL-Abschlussveranstaltung am 20. März 2019 im Rathaus der Stadt Elmshorn

Von 2016 bis 2019 wurde das Projekt KAREL – KlimaAnpassung des Regenwassernetzes von Elmshorn und UmLand – von der Stadt Elmshorn zusammen mit dem Institut für Wasserbau der Technischen Universität Hamburg (TUHH) und Tutech Innovation GmbH im ständigen und regen Austausch mit den anliegenden Sielverbänden und zahlreichen engagierten Akteuren bearbeitet. Im Rahmen der Abschlussveranstaltung am 20. März 2019 ab 16.30 Uhr werden die Ergebnisse im Kollegiumssaal des Rathauses der Stadt Elmshorn präsentiert. Das Programm und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie bitte hier in unserem Download-Bereich.

Zwischenstand zum Mitreden, Teil 3

Wehranlage der Piening‘schen Mühle –  Foto: Stadt Elmshorn

Zwischenstand zum Mitreden – Teil 3 zur Entwässerungssituation am Oberlauf der Krückau

Das KAREL-Infoblatt 3 ist erschienen. Mit diesen Zwischenergebnissen zur „Entwässerungssituation am Oberlauf der Krückau“ legen wir der interessierten Fachöffentlichkeit unser drittes Diskussionspapier vor. Ebenso wie die Infoblätter 1 und 2 können Sie auch dieses Infoblatt 3 in unserem Download-Bereich herunterladen.

Vor-Ort-Termin am Krückau-Sperrwerk

Foto: TUTECH

Vor-Ort-Termin am Krückau-Sperrwerk

Am vergangenen Donnerstag berichtete Sperrwerksleiter Marco Herrmann in seiner gläsernen Schaltzentrale im Krückau-Sperrwerk auskunftsfreudig, wortreich und überaus engagiert von seiner täglichen Arbeit. Zu diesem Vernetzungstreffen innerhalb des Projekts KAREL hatte die Stadtentwässerung Elmshorn eingeladen, gekommen waren zahlreiche Vertreter der Sielverbände Raa und Wisch-Kurzenmoor, des Wasserverbands Krückau sowie der Technischen Universität Hamburg. Es entwickelten sich intensive Gespräche über den komplexen Betrieb der gesamten Anlage und alle damit zusammenhängenden Auswirkungen auf den Flusslauf der Krückau. Mehr Informationen finden Sie im vollständigen Artikel der Elmshorner Nachrichten ganz oben in unserem Download-Bereich.
Quelle: Elmshorner Nachrichten vom 08.06.2018, Cornelia Sprenger

Zeitungsartikel über den Konflikt Unterhaltungsmaßnahmen und Naturschutz an der Krückau

Foto: Stadt Elmshorn/Arndt

Naturschützer prangern Kahlschlag an

… so lautet der neueste Artikel in den Elmshorner Nachrichten von Cornelia Sprenger vom 6. April 2018. Der Konflikt zwischen Naturschutz und Unterhaltung der Gräben und Flüsse ist in diesen Tagen wieder präsent. Die Siel- und Wasserverbände sind für die Unterhaltung außerhalb des Stadtgebietes zuständig, damit der Abfluss des Wassers gewährleistet werden kann. Durch die zunehmenden Extremwetterlagen, die in 2017 verzeichnet werden konnten, sind in der Verbandsfläche des WV Krückau eine Vielzahl von Bäumen umgefallen oder ganze Ästen abgebrochen und in den Vorfluter Krückau gefallen. Die Unterhaltung stellt durch die Folgen des Klimawandels bereits jetzt eine besondere Herausforderung dar. Den vollständigen Artikel finden Sie ganz oben in unserem Download-Bereich.

Quelle: Elmshorner Nachrichten vom 06.04.2018, Cornelia Sprenger

Elmshorns Kampf gegen das Wasser

Foto: Stadt Elmshorn/Beiersdorf

Elmshorns Kampf gegen das Wasser

… so lautet der neueste Artikel in den Elmshorner Nachrichten von Cornelia Sprenger vom 22. Januar 2018. Die aktuelle Wetterlage führt eindrücklich die Begrenzheit der Leistungsfähigkeit der Entwässerungssysteme vor Augen. Den vollständigen Artikel finden Sie ganz oben in unserem Download-Bereich.

Quelle: Elmshorner Nachrichten vom 22.01.2018, Cornelia Sprenger

Zwischenstand zum Mitreden, Teil 2

Grafik: TUTECH

Zwischenstand zum Mitreden – Teil 2 zur Entwässerungssituation im Stadtgebiet Elmshorn

Das KAREL-Infoblatt 2 ist erschienen. Mit diesen Zwischenergebnissen zur „Entwässerungssituation im Stadtgebiet Elmshorn“ legen wir der interessierten Fachöffentlichkeit ein zweites Diskussionspapier vor. Ebenso wie das Infoblatt 1 aus dem Sommer 2017 können Sie auch dieses Infoblatt 2 in unserem Download-Bereich herunterladen.

Schonende Grabenunterhaltung in den Sielverbänden Raa und Wisch-Kurzenmoor

alle Fotos in diesem Beitrag: Stadt Elmshorn

Schonende Grabenunterhaltung in den Sielverbänden Raa und Wisch-Kurzenmoor

Für die Entwässerung der beiden Sielverbände im Unterlauf der Krückau ist die Unterhaltung der Gräben unerlässlich. Für den SV Raa und SV Wisch-Kurzenmoor sind das insgesamt 73 km offenes Grabensystem. Im Zeitraum September/Oktober findet der Großteil der Unterhaltungsmaßnahmen statt. Der ungehinderte Abfluss des Regenwassers wird durch Mähen der Böschungen und Krauten der Sohle gewährleistet, damit es nicht zu lokalen Überflutungen kommt. Hierbei kommt vorrangig ein Mähkorb zum Einsatz, mit dem die Böschungen gemäht werden und beim Krauten durch den Blecheinsatz Sediment und Pflanzenreste herausgehoben werden können.

Beim Mähen und Krauten muss beachtet werden, dass das Mähgut nicht in den Graben hineinfällt, da sonst Durchlässe verstopft werden und der Abfluss nicht mehr gewährleistet ist. Um die Ansprüche des Naturschutzes und der wasserwirtschaftlichen Interessen in Einklang zu bringen, wird bei der Unterhaltung möglichst „schonend“ vorgegangen. Hierbei wird u. a. eine bedarfsorientierte Unterhaltung vorgenommen. Nur dann, wenn es aus abflusstechnischer Sicht zwingend erforderlich ist, wird unterhalten. Dadurch müssen Abschnitte, in denen weniger Regenwasser anfällt oder der Graben sehr breit ist, beispielsweise nur alle fünf Jahre unterhalten werden.

Graben im SV Wisch-Kurzenmoor vor der Unterhaltung

Bei der schonenden Unterhaltung wird nur eine Böschungsseite gemäht und die Seite abschnittsweise oder nach Bedarf gewechselt. Die nicht zu mähende Seite wird unberührt belassen und bietet Insekten und Vögeln wichtige Rückzugs- und Überwinterungsmöglichkeiten. Auch das Krauten der Sohle wird nur bedarfsorientiert und so wenig wie möglich durchgeführt.

Graben im SV Wisch-Kurzenmoor nach einseitiger Böschungsmahd

Wohin mit den Regenfluten? Eine ganze Region ist bedroht

Foto: Stadt Elmshorn

Wohin mit den Regenfluten? Eine ganze Region ist bedroht

… so ist ein Beitrag in der Holsteiner Allgemeinen von Rainer Strandmann vom 18. Oktober 2017 betitelt. Zu finden auf S.10 in der Rubrik „Lokales“. Aus aktuellem Anlass wird auf die Untersuchungen im Projekt KAREL hingewiesen. Den vollständigen Artikel finden Sie ganz oben in unserem Download-Bereich.

Quelle: www.holsteiner-allgemeine.de